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Frühlingserwachen


Wissen Sie,...

ich habe momentan unglaublich viel um die Ohren. Nun kommen die Frühlingsferien und ich bin noch gar nicht parat. Super! Es liegt ein so grosses Programm an «Freizeit» vor mir, dass ich aufschreiben muss, wann wer, wo und wie lange hingeht, bleibt oder wieder kommt. Am Montag geht’s los in den Freizeitpark. Im Auto vier vergnügungshungrige Töchter in gespannter Erwartung. Dass wird was geben. Sie müssen wissen; Ich und Freizeitpark – ein wirklich ungleiches Paar. Aber den Kindern gefällt’s. Und was die Kinder glücklich macht, bringt der Mutter Entspannung. Soweit der Plan.


Freizeitpark vs. Bergwanderung

Im Freizeitpark werde ich über meine Töchter staunen. Die Kinder, die es bei einer Bergwanderung kaum aus dem Auto schaffen, werden mich im Park über Stunden in Grund und Boden latschen. Wie kommt das? Ganz einfach, es liegt an der Verpackung. Ist eine Bergwanderung nur etwas für Freaks und Groofties, gehört der Freizeitpark einfach zu den coolen, angesagten Dingen. Das bringt die nötige Motivation und Spass. Mir ist das alles etwas zu viel – to much – wie man zu sagen pflegt. Ausserdem bin ich ein Bergmensch, der gerne seine Füsse auf festem Boden spürt. Ich brauche keine Fahrt auf der SilverStar. Wenn ich nur schon daran denke wird’s mir im Magen flau. Ich werde mich im Park auf eine Bank setzen und meinen Kindern beim Fliegen zu zusehen.


Pipi-Halt bis nach la Rambla

Wieder zu Hause werden wir ein leeres Haus vorfinden. Mein Mann, mein Sohn und meine Mutter haben sich inzwischen auf die Reise nach Spanien gemacht. Ein wirklich buntes Trio, welches sich mit Auto über Frankreich während zwei Tagen nach Barcelona bewegen wird. Da fällt mir ein; Ich muss meinem Mann unbedingt noch gute Tipps mit auf den Weg geben, 1. unserem Sohn Pausen zu gönnen und 2. sich Raststätten mit Spielplatz auszusuchen. Sitzt mein Mann nämlich im Auto kenn er kein Halten mehr. Zum Glück muss meine Mutter mit ihren 77 Jahren öfters mal «für kleine Mädchen». Wenn alles gut läuft, treffen wir uns alle wieder nach vier Tagen in Südfrankreich. Mein Mann hat inzwischen seinen Geschäftstermin in Barcelona erledigt und meine Mutter und Danny kennen die «la Rambla» in Barcelona.


Hausboot und Hochbettzimmer

Irgendwann im Nirgendwo kommt es dann zur grossen Familienzusammenkunft. Ich und meine Töchter, wieder zurück vom Schleuderpark, sind inzwischen ebenfalls mit dem Zug ins Südfrankreich angekommen. Zusammen mit dem Trio aus Barcelona, mieten wir ein Hausboot in Narbonne. Alle vereint schippern wir dann eine Woche lange auf dem Canal du midi (ein Wunsch meines Mannes). Der interessierten Leserin wird auffallen, dass «Hausboot« wiederum bedeutet; Keine Berge und keinen festen Boden unter den Füssen von Mutter Stella (wenn man von den Bootsplanken absieht). Welche Abenteuer mir da begegnen, erzähle ich ihnen gerne das nächste Mal. Soviel vorweg: Seit Bekanntgabe der Zimmerauswahl auf dem Boot kämpfen unsere Kinder um die Einteilung der Betten. Keiner will ins Hochbettzimmer, meiner grossen Tochter graust’s vor der Sch... im Kanal und bei Austern wird mir schlecht. Zwischendurch kam es bereits zur ersten Meuterei. Meine Tochter sprach den wüsten Satz: Ich bleibe zu Hause! Natürlich kommt sie nun doch mit, aber etwas «Drama Baby» gehört dazu. Was bleibt ihr auch anderes übrig? Mein Mann, der sonst so Geschäftige ohne Rast und Ruh, freut sich auf dem Hausboot während Stunden seine Angelrute ins Wasser zu halten, mein Sohn assistiert ihm dabei. Wir werden vielen Schleusen begegnen und diese passieren und am Ende der Ferien alle braun gebrannt wieder heimreisen. Braungebrannt da, wo die Schwimmweste nicht die Haut bedeckt hat. Ich bemühe mich bis dahin redlich Vorfreude zu empfinden. Für die Sommerferien habe ich das Veto eingereicht. Ich will mindestens eine Bergwanderung, bestenfalls eine zweitägige Tour mit SAC-Übernachtung. Ob dann Wind bläst wie auf der SilverStar oder ich im Hochbett schlafen muss, ist mir egal. Bis dahin, Schiff ahoi – und olla!


Ihre Stella van Bergen