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Mütter sind super - Väter aber auch!


Wir alle wissen; Frauen und Männer sind unterschiedlich. Ob nun Venus, Mars oder die Sache mit dem Einparken; Hinlänglich ist bekannt, dass die Geschlechter grundverschieden sind.


Immer diese Hormone

Frau, dass heisst:

Oestrogen = Eierstock = Kommunikativ = Schwanger = Mutter.

Und Mann? Mann, das ist:

Testosteron = Hoden = Kräftig = Arbeit = Vater.


Nun gut. Sie können meiner Argumentation folgen? Schön!


Wenn nicht? Nun, es ist doch ganz einfach. Die Gesellschaft akzeptiert mittlerweile wieder – wenn auch einige davon nur murrend – dass Mann und Frau, zwei unterschiedliche Geschlechter sind und auch genau so unterschiedlich bleiben werden. Hurra!

Das ganze wirre Emanzipationsgeschwafel mit nachfolgendem Gleichstellungszirkus hätten wir uns also sparen können. Einfach mal genau hinhören hätte auch gereicht.


Sommerwiese trifft Marschbefehl

Oestrogeeeeen. Hören Sie wie das flüstert? Oestrogen ist ein Hauch von Nichts, Oestrogen, das klingt wie ein lieblich anmutiges Hormönchen, eine bunte Sommerwiese voll Schmetterlinge, klar und rein.


Testosteron! Testosteron, das ist still gestanden, Pauken und Trompeten, bei Fuss, Stechschritt, vorwärts Marsch!!

Frauen sind nicht wie Männer – ergo – Mütter sind nicht wie Väter. Logo! Bloss, scheint dass noch nicht bei allen Frauen, pardon, Müttern angekommen zu sein. Wie sonst erklärt es sich, dass vieler meiner Freundinnen sich darüber aufregen, wenn ihre Männer die Kinder anders erziehen als sie, die Mütter. Sie wollen Beispiele? Aber bitte, gerne!


Wenn zwei das Gleiche tun

Meine Freundin Anja zum Beispiel ärgert sich immer wieder, dass ihr Mann Sven ab und an mit den Kindern fernsieht (nicht immer, nur bei wichtigen Dingen, wie Fussball, Formel1, usw.) «Hockt DER sich einfach vor die Glotze, nachmittags um ZWEI, bei strahlendem Sonnenschein! Der macht es sich ja sooo einfach! Da geh’ ich eiiiiinmal zum Friseur und dann sowas!» mosert sie rum.


Sicher, es gibt pädagogisch wertvollere Freizeitbeschäftigungen als in die Glotze gucken. Aber hey! Er ist ein Mann und Männer tun sowas!

Ausserdem konnte Anja währenddessen stressfrei beim Friseur sitzen und ihre Kinder hatten eine gute Zeit mit ihrem Dädi. Frau, was will’ste mehr?


Ein anderes Beispiel? Gut!

Meine Kollegin Monika ärgert sich, dass ihr Angetrauter Bruno mit ihren gemeinsamen Kindern teilweise ganz andere Dinge einkauft als sie es tut. Ungesunde Dinge nämlich! «Du glaubst es nicht», schimpft sie los, «da kauft er mit den Kindern immer diese grauslichen Joghurts. Diese ungesunden mit den Schokoperlen. Weisst du wieviiiiel Zucker in so einem Becher steckt? (Nein, weiss ich nicht) Ich habe ihm schon soooo oft gesagt, er solle das bitte bleiben lassen. Aber die Drei kommen immer wieder damit nach Hause!»

Auch hier; Gesunde Ernährung – grad auch mit Blick auf zuviel Zucker – ist wichtig. Aber Bruno sieht das halt nicht so eng (im Gegensatz zu Monika), denn Bruno ist ein Kerl. Er ist der Meinung, dass ein Becher Joghurt (ja, auch ein ganz süsser) zur rechten Zeit noch keinem geschadet hat. Genau dieses Joghurt, habe er nämlich auch immer von seinem Vater bekommen. Und nebenbei bemerkt; Er, Bruno, erfreue sich noch immer bester Gesundheit.

Und Monika? Monika sollte sich nicht über eine solch wichtige Familientradition ärgern. Das ist nämlich viel ungesünder als ein Becher zu süssen Joghurt. Eigentlich sollte Monika sich freuen, dass während den Einkaufstouren mit Dädi, sie sich zu Hause kinderfrei herrlich entspannen konnte. Merkste was? Genau!


Nun lasst’s mal gut sein

Lassen wir die Väter anders sein. Solange die Basis der gemeinsamen Erziehung stimmt, entwickelt sich daraus nämlich eine dreifache Win-Win-Win-Situation. Unsere Kinder können von der Andersartigkeit ihrer Eltern nur profitieren. Nicht bloss im Sinne von: «Fürs Süsse fragst du besser Dädi.» (Auch wenn ein taktvolles Insiderwissen nicht zu unterschätzen ist.)

Aber noch viel wichtiger ist, dass unsere Kinder erfahren, dass jeder in einer Partnerschaft sein darf, was er ist.


Herzlich Ihre Stella van Bergen