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Ostern - die lieben Feiertage


Ostern – Weihnachten – ich nehme was ich kriegen kann

Ich sage nicht, dass ich Weihnachten weniger mag. Ich liebe das Weihnachtsfest, zumindest jetzt, wo der ganze Stress seit ein paar Wochen vorbei ist. Auch Fasnachtstage sind toll, nachdem erstmal alle Konfetti weggesaugt sind. Der Muttertag erhält mit zwei – übers Jahr eher wortkargen Teenager-Töchtern – durchaus wieder seine Berechtigung. Seit ich während Wochen auf spontane Hilfsaktionen warte, sehe ich «Gefühl auf Knopfdruck – Muttertag ist etwas für Spiesser» – auch nicht mehr ganz so eng. Ich nehme was kommt und freue mich darüber.


Flower – Power- Energy – Schub

Nicht zu vergessen die Geburtstage meiner Kinder, Partys, Namenstage, Schultage, Ferientage, Brückentage, Waschtage und Putztage. Ach was erzähl ich Ihnen da!? Das Leben ist wunderbar! Es ist Frühling. Mein Mann singt, die Kinder spielen draussen und ich habe das Haus für mich allein. Die Luft riecht herrlich frisch, die Vögel zwitschern und die Sonne lacht warm durchs Fenster. Yes! Da ist er wieder, mein jährlicher Flower-Power-Energy-Schub. Da kommt mir doch der Osterhase wie gerufen.


Über Matratzen, Hexenschuss und Osterei

Ich putze Montag Fenster, Dienstag schruppe ich die Küche, Mittwoch pflege ich alle Zimmerpflanzen, Donnerstag sonnen sich unsere Matratzen im Frühlingslicht, Freitag bekomme ich Hexenschuss, Samstag raue Hände und Sonntag schneits! Mein Mann spürt die Frühjahrsmüdigkeit, die Pflanzen leiden unter ihrem Sommerschnitt und in meinem Bett liegt die Matratze meines Sohnes. Dafür hat meine Tochter die Matratze ihrer Schwester, wenn sie verstehen was ich meine. Es läuft mal wieder alles anders als geplant.


Meine Schwerkraft und die der Eier

Wir sitzen seit Tagen in unserer sauberen Küchen und malen bunte Ostereier. Tupfen,

Streifen, Kringel und dergleichen, alles Unikate. Angefangen mit dem Bemalen ausgeblasener Eier, sind wir nun – nach dreimal Omelette pro Woche - auf gekochte Eier umgestiegen. Ich wusste gar nicht, welche Ruhe beim Malen einkehren kann. Es sei denn, die Eierschalen sind dünner als der Druck eines Pinselstriches. Hektisch wird es auch, wenn die Schwerkraft ihren Tribut fordert. Irgendwie riecht es bei uns nach Ei.


Ein-Weg-Baum und Dekostress

Auch wenn die Küche bereits nicht mehr sauber ist, hängen die Eier-Unikate zumindest an frisch gestutzten Zimmerpflanzen. Andere Familien kaufen einen Osterbaum. Ich finde, warum nicht für einmal Ressourcen nutzen? Einen Ein-Weg-Baum zu Weihnachten reicht. Ausserdem ist Dekorieren immer so wahnsinnig ermüdend. Wie gut, dass unsereins sein Haupt auf frisch gelüftete Matratzen legen kann. Wenn es denn die Eigene wäre! Im Morgengrauen spüre ich, dass entweder mein Körper schwerer oder die Matratze weicher geworden sein muss. Auf alle Fälle sinke ich immer tiefer, mit mir meine Laune. Bis zum Frühstück fühle ich mich wie unsere Ostereier; Zerschlagen! Was folgt wissen Sie bereits. Ein Hexenschuss legt Mutti lahm, Muttertag wird vorverlegt und die Töchter bringen Frühstück ans Bett. Und während draussen die Schneeflocken tanzen, bade ich meine rauen Hände in Palmoliv. Auch nicht schlecht.


Frohe Ostertage,

Ihre Stella van Bergen